Forschungspeptid · MT-I
Melanotan I (MT-1) 10 mg
Melanotan I (Afamelanotid) 10 mg im lyophilisierten Forschungs-Vial mit evidenzbasiertem MC1R-Kontext. Ausschließlich für Forschungszwecke.


Forschungspeptid · MT-I
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Wissenschaftliche Referenzen
Forschungsdetails
Melanotan I, abgekürzt MT-1 oder MT-I, ist die historische Forschungsbezeichnung für Afamelanotid. Es ist ein synthetisches Tridecapeptid aus der Forschung zum Alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormon; Aminosäuresubstitutionen sollten Melanocortinaktivität und Peptidverhalten verändern. Dieses Produkt enthält 10 mg lyophilisiertes Melanotan I in einem versiegelten Forschungs-Vial für kontrollierte Laborarbeit.
Afamelanotid und Melanotan I bezeichnen in den zitierten wissenschaftlichen und regulatorischen Quellen dieselbe Peptididentität und dürfen nicht als getrennte Verbindungen dargestellt werden. Das Vial bleibt ein Forschungsmaterial, kein Arzneimittel, Implantat, Kosmetikum, Bräunungsprodukt oder Material zur Verabreichung. Die 10-mg-Angabe bezeichnet das nominelle Vial-Format und ist keine Humandosierungsempfehlung.
Die offizielle Scenesse-Fachinformation beschreibt Afamelanotid als Melanocortinrezeptor-Agonisten mit überwiegender Bindung an MC1R. Für das kontrolliert freisetzende Arzneimittel wird zudem eine von Sonnenlicht oder künstlicher UV-Exposition unabhängige Steigerung der Eumelaninproduktion in der Haut berichtet. Diese Beobachtungen können Fragen auf Rezeptorebene und zu Pigmentierungswegen informieren.
Sie belegen keine kosmetische Eignung, Bräunungsleistung, klinischen Nutzen oder vorhersagbares Ergebnis dieses Vials. Rezeptorexpression, Assay-System, Konzentration, Matrix, Expositionsdauer und Analysedesign können Versuchsbeobachtungen beeinflussen. Der Produkttext nennt daher den dokumentierten Mechanismus, ohne ihn in Verbraucherergebnis oder Nutzungsanleitung umzuwandeln.
Die FDA-Fachinformation identifiziert Afamelanotid als synthetisches Peptid aus 13 Aminosäuren und strukturelles Analogon von Alpha-MSH. Sie nennt die Sequenz Ac-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glu-His-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Pro-Val-NH2 und 1646,85 Da als Molekulargewicht der freien Base. Norleucin- und D-Phenylalanin-Substitutionen sind definierende Strukturmerkmale für identitätsbezogene Vergleiche mit nativem Alpha-MSH und verwandten Melanocortinliganden.
Diese publizierten Kennungen unterstützen Literaturabgleich und Methodenplanung, zertifizieren aber nicht die analytischen Eigenschaften eines einzelnen Vials. Forschende müssen studienspezifische Identität, Eignung, Kontrollen und Akzeptanzkriterien mit passenden Methoden bestimmen. Ohne Beleg wird hier kein Reinheitswert, Analyseergebnis, Chargentest oder Herstellungsqualitätsstatus zugesichert.
Eine Primärstudie von 1997 untersuchte Melanotan I nach intravenöser, oraler und subkutaner Exposition bei drei männlichen Probanden. Nach subkutaner Exposition lag die Absorptionshalbwertszeit bei 0,07 bis 0,79 Stunden und die Beta-Phasen-Plasmahalbwertszeit bei 0,8 bis 1,7 Stunden. Für Rechner und Referenzinhalt dient eine Stunde als repräsentativer systemischer Modellwert; der vollständige Bereich von 0,8 bis 1,7 Stunden bleibt im Evidenzhinweis sichtbar.
Die Studie war klein; ihre Befunde gelten für Route, Protokoll und Formulierung. Sie sind wissenschaftlicher Kontext, keine Verabreichungsanleitung und keine Grundlage für einen Humanplan. Der Modellwert sagt auch keine Degradation oder Persistenz in einem In-vitro-Versuch voraus; Laborverhalten muss unter den Bedingungen des gewählten Assays gemessen werden.
Scenesse ist ein reguliertes kontrolliert freisetzendes 16-mg-Implantat mit Afamelanotid in einer bioresorbierbaren Polymermatrix. Die offizielle Fachinformation berichtet bei Freisetzung aus diesem Implantat eine scheinbare Halbwertszeit von ungefähr 15 Stunden. Der längere Wert spiegelt die kontrollierte Freisetzung einer konkreten Fertigformulierung wider und darf keinem eigenständigen lyophilisierten 10-mg-Forschungs-Vial zugeordnet werden.
Das Vial von Bergdorf Bioscience ist nicht Scenesse und wird weder als Alternative, Generikum, Rezeptur noch Implantatvorstufe dargestellt. Scenesse besitzt eigene Herstellungskontrollen, Applikationssysteme, professionelle Kennzeichnung, Indikation, Warnhinweise und Sicherheitsrahmen. Sein regulatorischer Status belegt keine Zulassung, Sterilität, Gleichwertigkeit, Austauschbarkeit oder klinische Eignung dieses Forschungsprodukts.
Das Material nur in einer qualifizierten Forschungsumgebung mit dokumentiertem Protokoll verwenden. Vor der Nutzung Produktidentität, Vial-Etikett, Empfangszustand, Lagerverlauf und versuchsspezifische Akzeptanzkriterien erfassen. Kontrollen und Analyseverfahren passend zur Frage wählen. Die zitierte Human- und Implantatliteratur liefert Peptidkontext, ersetzt aber keine Validierung im eigenen System.
Das versiegelte Vial gemäß eigenem Etikett und eigener Dokumentation lagern. Zubereitungs- oder Lageranweisungen eines Polymerimplantats nicht auf ein lyophilisiertes Vial übertragen. Der Artikel wird mit Sendungsverfolgung in schützender Verpackung versandt. Er ist nicht für Menschen oder Tiere, Bräunung, Diagnose, Behandlung, Prävention, Kosmetikanwendung oder Verzehr bestimmt.
Ugwu et al. (1997): Hautpigmentierung und Pharmakokinetik von Melanotan I beim Menschen
FDA: Fachinformation zum Scenesse-(Afamelanotid-)Implantat
Nur für Forschungszwecke. Nicht für Menschen oder Tiere, Bräunung, Diagnose, Behandlung, Prävention, kosmetische Anwendung oder Verzehr. Dass Afamelanotid in einem zugelassenen Implantat enthalten ist, macht dieses Forschungs-Vial nicht zugelassen, austauschbar oder klinisch validiert.
Ja. Melanotan I, MT-1 und MT-I sind historische Forschungsnamen für Afamelanotid, das in den zitierten Quellen beschriebene synthetische Alpha-MSH-Analogon aus 13 Aminosäuren.
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Melanotan I, abgekürzt MT-1 oder MT-I, ist die historische Forschungsbezeichnung für Afamelanotid. Es ist ein synthetisches Tridecapeptid aus der Forschung zum Alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormon; Aminosäuresubstitutionen sollten Melanocortinaktivität und Peptidverhalten verändern. Dieses Produkt enthält 10 mg lyophilisiertes Melanotan I in einem versiegelten Forschungs-Vial für kontrollierte Laborarbeit.
Afamelanotid und Melanotan I bezeichnen in den zitierten wissenschaftlichen und regulatorischen Quellen dieselbe Peptididentität und dürfen nicht als getrennte Verbindungen dargestellt werden. Das Vial bleibt ein Forschungsmaterial, kein Arzneimittel, Implantat, Kosmetikum, Bräunungsprodukt oder Material zur Verabreichung. Die 10-mg-Angabe bezeichnet das nominelle Vial-Format und ist keine Humandosierungsempfehlung.
Die offizielle Scenesse-Fachinformation beschreibt Afamelanotid als Melanocortinrezeptor-Agonisten mit überwiegender Bindung an MC1R. Für das kontrolliert freisetzende Arzneimittel wird zudem eine von Sonnenlicht oder künstlicher UV-Exposition unabhängige Steigerung der Eumelaninproduktion in der Haut berichtet. Diese Beobachtungen können Fragen auf Rezeptorebene und zu Pigmentierungswegen informieren.
Sie belegen keine kosmetische Eignung, Bräunungsleistung, klinischen Nutzen oder vorhersagbares Ergebnis dieses Vials. Rezeptorexpression, Assay-System, Konzentration, Matrix, Expositionsdauer und Analysedesign können Versuchsbeobachtungen beeinflussen. Der Produkttext nennt daher den dokumentierten Mechanismus, ohne ihn in Verbraucherergebnis oder Nutzungsanleitung umzuwandeln.
Die FDA-Fachinformation identifiziert Afamelanotid als synthetisches Peptid aus 13 Aminosäuren und strukturelles Analogon von Alpha-MSH. Sie nennt die Sequenz Ac-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glu-His-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Pro-Val-NH2 und 1646,85 Da als Molekulargewicht der freien Base. Norleucin- und D-Phenylalanin-Substitutionen sind definierende Strukturmerkmale für identitätsbezogene Vergleiche mit nativem Alpha-MSH und verwandten Melanocortinliganden.
Diese publizierten Kennungen unterstützen Literaturabgleich und Methodenplanung, zertifizieren aber nicht die analytischen Eigenschaften eines einzelnen Vials. Forschende müssen studienspezifische Identität, Eignung, Kontrollen und Akzeptanzkriterien mit passenden Methoden bestimmen. Ohne Beleg wird hier kein Reinheitswert, Analyseergebnis, Chargentest oder Herstellungsqualitätsstatus zugesichert.
Eine Primärstudie von 1997 untersuchte Melanotan I nach intravenöser, oraler und subkutaner Exposition bei drei männlichen Probanden. Nach subkutaner Exposition lag die Absorptionshalbwertszeit bei 0,07 bis 0,79 Stunden und die Beta-Phasen-Plasmahalbwertszeit bei 0,8 bis 1,7 Stunden. Für Rechner und Referenzinhalt dient eine Stunde als repräsentativer systemischer Modellwert; der vollständige Bereich von 0,8 bis 1,7 Stunden bleibt im Evidenzhinweis sichtbar.
Die Studie war klein; ihre Befunde gelten für Route, Protokoll und Formulierung. Sie sind wissenschaftlicher Kontext, keine Verabreichungsanleitung und keine Grundlage für einen Humanplan. Der Modellwert sagt auch keine Degradation oder Persistenz in einem In-vitro-Versuch voraus; Laborverhalten muss unter den Bedingungen des gewählten Assays gemessen werden.
Scenesse ist ein reguliertes kontrolliert freisetzendes 16-mg-Implantat mit Afamelanotid in einer bioresorbierbaren Polymermatrix. Die offizielle Fachinformation berichtet bei Freisetzung aus diesem Implantat eine scheinbare Halbwertszeit von ungefähr 15 Stunden. Der längere Wert spiegelt die kontrollierte Freisetzung einer konkreten Fertigformulierung wider und darf keinem eigenständigen lyophilisierten 10-mg-Forschungs-Vial zugeordnet werden.
Das Vial von Bergdorf Bioscience ist nicht Scenesse und wird weder als Alternative, Generikum, Rezeptur noch Implantatvorstufe dargestellt. Scenesse besitzt eigene Herstellungskontrollen, Applikationssysteme, professionelle Kennzeichnung, Indikation, Warnhinweise und Sicherheitsrahmen. Sein regulatorischer Status belegt keine Zulassung, Sterilität, Gleichwertigkeit, Austauschbarkeit oder klinische Eignung dieses Forschungsprodukts.
Das Material nur in einer qualifizierten Forschungsumgebung mit dokumentiertem Protokoll verwenden. Vor der Nutzung Produktidentität, Vial-Etikett, Empfangszustand, Lagerverlauf und versuchsspezifische Akzeptanzkriterien erfassen. Kontrollen und Analyseverfahren passend zur Frage wählen. Die zitierte Human- und Implantatliteratur liefert Peptidkontext, ersetzt aber keine Validierung im eigenen System.
Das versiegelte Vial gemäß eigenem Etikett und eigener Dokumentation lagern. Zubereitungs- oder Lageranweisungen eines Polymerimplantats nicht auf ein lyophilisiertes Vial übertragen. Der Artikel wird mit Sendungsverfolgung in schützender Verpackung versandt. Er ist nicht für Menschen oder Tiere, Bräunung, Diagnose, Behandlung, Prävention, Kosmetikanwendung oder Verzehr bestimmt.
Ugwu et al. (1997): Hautpigmentierung und Pharmakokinetik von Melanotan I beim Menschen
FDA: Fachinformation zum Scenesse-(Afamelanotid-)Implantat
Nur für Forschungszwecke. Nicht für Menschen oder Tiere, Bräunung, Diagnose, Behandlung, Prävention, kosmetische Anwendung oder Verzehr. Dass Afamelanotid in einem zugelassenen Implantat enthalten ist, macht dieses Forschungs-Vial nicht zugelassen, austauschbar oder klinisch validiert.
Ja. Melanotan I, MT-1 und MT-I sind historische Forschungsnamen für Afamelanotid, das in den zitierten Quellen beschriebene synthetische Alpha-MSH-Analogon aus 13 Aminosäuren.