
Forschungspeptide zur Untersuchung von Kollagensynthese, Pigmentierungs-Kaskaden und Hautregeneration. Die Kategorie bündelt GHK-Cu, einen Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupferkomplex mit Fokus auf Kollagen- und Matrixforschung, sowie Melanotan II, ein zyklisches α-MSH-Analogon, das als Agonist an den Melanocortin-Rezeptoren MC1R und MC4R untersucht wird. Beide Peptide werden ausschließlich als Forschungsreagenzien für laborgebundene, präklinische Arbeiten bereitgestellt.
Kupfer-Tripeptid-Komplex und Melanocortin-Rezeptor-Agonist werden in Studien zu Kollagenbildung, Matrixumbau und Pigmentierungs-Mechanismen häufig gemeinsam betrachtet, um komplementäre Signalwege der Hautbiologie parallel abzubilden.
GHK-Cu ist der Kupfer-Tripeptid-Komplex aus Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin, der endogen im Bindegewebe vorkommt. In der präklinischen Forschung wird das Peptid als Werkzeugmolekül genutzt, um Prozesse rund um Kollagensynthese, extrazelluläre Matrix und Hautregeneration zu modellieren. Die Kupfer-Koordination ist mechanistisch relevant, weil das zweiwertige Kupfer-Ion als Kofaktor in redoxgekoppelten Reaktionen der Bindegewebs-Biologie diskutiert wird. Der Einsatz ist ausschließlich für laborgebundene Forschungszwecke bestimmt und ersetzt keinerlei klinische Bewertung.
Die Kategorie Haut bündelt Forschungspeptide, die in Studien zu Kollagensynthese, extrazellulärer Matrix, Pigmentierung und Hautregeneration eingesetzt werden. GHK-Cu ist der Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupferkomplex und Gegenstand von Untersuchungen zu Bindegewebe und Matrixstoffwechsel, unter anderem mit Blick auf Fibroblasten-Aktivität und Genexpressionsmuster rund um Matrixbestandteile. Melanotan II ist ein synthetisches, zyklisches α-MSH-Analogon mit Agonismus an den Melanocortin-Rezeptoren MC1R und MC4R, das in präklinischen Studien zu Melanogenese und Pigmentierungs-Kaskaden herangezogen wird. Beide Peptide sind ausschließlich für laborgebundene, präklinische Forschungszwecke bestimmt und werden als Research-Use-Only-Reagenzien ohne klinische Zulassung bereitgestellt.
Alle Peptide der Kategorie Haut werden mit einer HPLC-Reinheit von mindestens 99 Prozent spezifiziert und über Massenspektrometrie auf Identität und molekulare Masse geprüft. Auf Anfrage stellen wir Analysezertifikate mit den entsprechenden HPLC- und MS-Daten zu dem jeweiligen Material bereit. Die Produkte sind als Research-Use-Only-Forschungsreagenzien gekennzeichnet und nicht für die Anwendung am Menschen, für diagnostische, therapeutische oder kosmetische Zwecke freigegeben. Angaben zu Studienergebnissen sind ausschließlich als präklinisch oder in vitro erhoben einzuordnen und nicht mit zugelassenen klinischen Indikationen für Menschen oder Tiere gleichzusetzen.
Im lyophilisierten Zustand sind GHK-Cu und Melanotan II bei ungeöffneter Lagerung bei minus 20 Grad Celsius über mindestens 24 Monate stabil und sollten trocken sowie lichtgeschützt aufbewahrt werden. Für den Forschungseinsatz wird das Lyophilisat üblicherweise mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert. Nach der Rekonstitution empfiehlt sich die Aufbewahrung im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius mit einem typischen Verwendungszeitraum von bis zu 28 Tagen. GHK-Cu ist besonders lichtempfindlich und sollte zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um eine Oxidation des koordinierten Kupferanteils zu vermeiden.