Forschungspeptid · Elamipretide
SS-31 (Elamipretide)
SS-31 (Elamipretide) kaufen: 10 mg je Vial als lyophilisiertes Pulver für die Mitochondrienforschung. Einzelvial, 2er- oder 3er-Pack auswählen.


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Ø Reinheit 2026
4,8 ★
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SS-31 10mg - 1 Pack Fläschchen + 2 ml BAC-Water - Konzentration:
Pro Einheit (10 IU)
0.50 mg
Steady-State-Plasmaspiegel nach ~ 4 Wochen bei wöchentlicher Applikation.
Wissenschaftliche Referenzen
Forschungsdetails
Auf dieser Seite
Bei Bergdorf Bioscience erhalten Sie SS-31 (Elamipretide) als lyophilisiertes, also gefriergetrocknetes Pulver mit 10 mg je Vial. Wählen Sie ein einzelnes Fläschchen, ein 2er-Pack oder ein 3er-Pack passend zu Ihrer Materialplanung. In jeder Variante bleibt die Menge pro Fläschchen gleich. Die klare Zuordnung von Stoff, Inhalt und Packgröße erleichtert Ihnen den Vergleich und die Bestellung.
SS-31 ist ein Forschungsprodukt für Laborzwecke und nicht für die Anwendung am Menschen oder Tier vorgesehen. Die Mengenangaben beschreiben ausschließlich den Produktinhalt. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der inneren Mitochondrienmembran und deren Bedeutung für die zelluläre Energiegewinnung.
Elamipretide ist der wissenschaftliche Name des synthetischen Tetrapeptids SS-31 aus der Szeto-Schiller-Peptidreihe. In älteren Publikationen begegnen Ihnen auch MTP-131 und Bendavia. Diese Bezeichnungen helfen dabei, die Literatur zum selben untersuchten Molekül zusammenzuführen. Ein Tetrapeptid besteht aus vier Aminosäurebausteinen; bei SS-31 wechseln sich positiv geladene und aromatische Strukturanteile ab. Dieses Motiv bildet einen Ausgangspunkt für die Untersuchung seiner Wechselwirkungen mit mitochondrialen Membranen.
Cardiolipin ist ein charakteristisches Phospholipid der inneren Mitochondrienmembran. Es trägt zur Organisation der Membran und der an der Zellatmung beteiligten Proteine bei. Dort koppelt die Atmungskette den Elektronentransport an die Bildung von ATP, einem zentralen Energieträger der Zelle. Für die SS-31-Forschung ist besonders interessant, wie sich die Wechselwirkung zwischen Cardiolipin und dem Elektronenträger Cytochrom c auf diese Prozesse auswirkt.
Birk und Kollegen untersuchten 2014 SS-31 in Liposomen, weiteren Modellmembranen und isolierten Mitochondrien aus Rattennieren. Sie beschrieben Wechselwirkungen mit cardiolipinhaltigen Membranen sowie Veränderungen des Cytochrom-c-vermittelten Elektronentransports, des Sauerstoffverbrauchs und der ATP-Synthese. Diese experimentellen Systeme liefern einen konkreten mechanistischen Hintergrund für Forschungsfragen zu Membranlipiden und mitochondrialer Atmung.
Eine biophysikalische Originalarbeit von Mitchell und Kollegen aus dem Jahr 2020 ergänzte dieses Bild durch Messungen an Modellmembranen, mitochondriale Untersuchungen und Computersimulationen. Im Mittelpunkt standen die Oberflächenladung der Lipiddoppelschicht und die Anlagerung von SS-31. Die Ergebnisse zeigen, dass die Membranwechselwirkung von der Ladungsdichte abhängt und nicht ausschließlich auf die Identität eines einzelnen Lipids reduziert werden kann. Cardiolipin bleibt dabei ein relevanter Bestandteil des mitochondrialen Forschungszusammenhangs.
Die Faltungen der inneren Mitochondrienmembran heißen Cristae. Ihre räumliche Organisation ist eng mit der mitochondrialen Energiegewinnung verbunden. Allen und Kollegen untersuchten 2020 Elamipretide in einem Ischämie-Reperfusionsmodell am Rattenherzen. Mit hochauflösender Bildgebung und Atmungsmessungen beschrieben sie unter den untersuchten Bedingungen eine verbesserte Vernetzung der Cristae und Veränderungen der mitochondrialen Atmung. Ein Rückgang des gesamten Cardiolipingehalts wurde dagegen nicht verhindert. Damit bietet die Studie differenzierte Ansatzpunkte zur Beziehung zwischen Membranarchitektur und Bioenergetik.
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf die jeweiligen Versuchsmodelle und Studienmaterialien. Sie sind keine zugesicherte Wirkung des hier angebotenen Produkts. Für die weitere fachliche Einordnung finden Sie im SS-31-Leitfaden ergänzenden Stoffkontext.
Die Mehrfachpacks verteilen den Gesamtinhalt auf separate Fläschchen gleicher Größe. Ein 3er-Pack ist daher keine einzelne 30-mg-Abfüllung. Orientieren Sie Ihre Auswahl an der benötigten Anzahl Fläschchen und vergleichen Sie den angezeigten Gesamtpreis mit dem Preis je Vial. So können Sie die angebotenen Gebinde für Ihre Beschaffung übersichtlich gegenüberstellen.
Die Produktangaben benennen Elamipretide (SS-31), die lyophilisierte Form und 10 mg Inhalt je Vial. Als Lagerangabe ist eine Kühlung bei 2–8 °C hinterlegt. Für Ihre Laborunterlagen sind die genaue Produktbezeichnung, die gewählte Variante und die zugehörigen verfügbaren Dokumente maßgeblich. Prüfen Sie bei analytischen Anforderungen, ob die Unterlagen zum vorgesehenen Material und zu Ihrer Fragestellung passen.
Ja. SS-31 und Elamipretide bezeichnen hier denselben Stoff. Die Namensgleichheit setzt das angebotene Laborprodukt jedoch nicht mit einer Arzneimittelformulierung gleich.
Originalstudien untersuchen seine Wechselwirkung mit cardiolipinhaltigen Membranen und deren Bedeutung für mitochondriale Prozesse. Weitere biophysikalische Arbeiten beziehen auch die allgemeine Oberflächenladung der Membran ein.
Nein. Auch im 2er- und 3er-Pack enthält jedes Fläschchen 10 mg. Sie wählen die Fläschchenzahl, nicht eine andere Füllmenge pro Vial.
Wählen Sie das gewünschte Gebinde auf dieser Produktseite und legen Sie es in den Warenkorb. Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Checkout angezeigt; ergänzende Informationen finden Sie unter Zahlung und Versand.
Mit einer festen Größe von 10 mg je Vial und drei Packoptionen können Sie Ihre SS-31-Bestellung gezielt zusammenstellen. Vergleichen Sie die aktuellen Angebote, wählen Sie die passende Anzahl Fläschchen und bestellen Sie Elamipretide für Ihr Laborprojekt.
Mitochondrien-gerichtetes Tetrapeptid, das Cardiolipin in der inneren Mitochondrienmembran bindet, dadurch die Cristae stabilisiert, das Membranpotenzial erhält und die ATP-Synthese steigert, während reaktive Sauerstoffspezies reduziert werden.
Fortgeschrittenen-Protokoll
Nur als Referenz: In der klinischen Forschung wurde Elamipretide mit etwa 40 mg subkutan einmal täglich verabreicht (in früheren Studien auch als intravenöse Infusion), während in vitro im Labor üblicherweise nanomolare bis niedrig mikromolare Konzentrationen eingesetzt werden. Diese Angaben beschreiben publizierte Studiendesigns und sind weder eine Dosierungsanleitung noch eine Anwendungsempfehlung (Forschungskontext).
Hinweis: Die genannten Dosierungen entsprechen typischen Bereichen aus publizierter Forschungsliteratur. Sie ersetzen keine Empfehlung eines qualifizierten Forschers oder Arztes.
Jede Charge wird vor der Auslieferung von einem unabhängigen Labor mittels HPLC analysiert. Wir dokumentieren Reinheit (Ø 99,43 % im Jahr 2026), Massenspektrometrie-Identität und Sterilität. Die Produktion erfolgt nach GMP-Standards in ISO-zertifizierten Laboren.
SS-31, wissenschaftlich Elamipretide genannt (früher MTP-131 oder Bendavia), ist ein synthetisches, mitochondrien-gerichtetes Tetrapeptid aus der Szeto-Schiller-Reihe. Es wird hier als hochreine Referenzsubstanz ausschließlich für die Laborforschung angeboten.
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SS-31 ist ein Forschungsprodukt für Laborzwecke und nicht für die Anwendung am Menschen oder Tier vorgesehen. Die Mengenangaben beschreiben ausschließlich den Produktinhalt. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der inneren Mitochondrienmembran und deren Bedeutung für die zelluläre Energiegewinnung.
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Cardiolipin ist ein charakteristisches Phospholipid der inneren Mitochondrienmembran. Es trägt zur Organisation der Membran und der an der Zellatmung beteiligten Proteine bei. Dort koppelt die Atmungskette den Elektronentransport an die Bildung von ATP, einem zentralen Energieträger der Zelle. Für die SS-31-Forschung ist besonders interessant, wie sich die Wechselwirkung zwischen Cardiolipin und dem Elektronenträger Cytochrom c auf diese Prozesse auswirkt.
Birk und Kollegen untersuchten 2014 SS-31 in Liposomen, weiteren Modellmembranen und isolierten Mitochondrien aus Rattennieren. Sie beschrieben Wechselwirkungen mit cardiolipinhaltigen Membranen sowie Veränderungen des Cytochrom-c-vermittelten Elektronentransports, des Sauerstoffverbrauchs und der ATP-Synthese. Diese experimentellen Systeme liefern einen konkreten mechanistischen Hintergrund für Forschungsfragen zu Membranlipiden und mitochondrialer Atmung.
Eine biophysikalische Originalarbeit von Mitchell und Kollegen aus dem Jahr 2020 ergänzte dieses Bild durch Messungen an Modellmembranen, mitochondriale Untersuchungen und Computersimulationen. Im Mittelpunkt standen die Oberflächenladung der Lipiddoppelschicht und die Anlagerung von SS-31. Die Ergebnisse zeigen, dass die Membranwechselwirkung von der Ladungsdichte abhängt und nicht ausschließlich auf die Identität eines einzelnen Lipids reduziert werden kann. Cardiolipin bleibt dabei ein relevanter Bestandteil des mitochondrialen Forschungszusammenhangs.
Die Faltungen der inneren Mitochondrienmembran heißen Cristae. Ihre räumliche Organisation ist eng mit der mitochondrialen Energiegewinnung verbunden. Allen und Kollegen untersuchten 2020 Elamipretide in einem Ischämie-Reperfusionsmodell am Rattenherzen. Mit hochauflösender Bildgebung und Atmungsmessungen beschrieben sie unter den untersuchten Bedingungen eine verbesserte Vernetzung der Cristae und Veränderungen der mitochondrialen Atmung. Ein Rückgang des gesamten Cardiolipingehalts wurde dagegen nicht verhindert. Damit bietet die Studie differenzierte Ansatzpunkte zur Beziehung zwischen Membranarchitektur und Bioenergetik.
Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf die jeweiligen Versuchsmodelle und Studienmaterialien. Sie sind keine zugesicherte Wirkung des hier angebotenen Produkts. Für die weitere fachliche Einordnung finden Sie im SS-31-Leitfaden ergänzenden Stoffkontext.
Die Mehrfachpacks verteilen den Gesamtinhalt auf separate Fläschchen gleicher Größe. Ein 3er-Pack ist daher keine einzelne 30-mg-Abfüllung. Orientieren Sie Ihre Auswahl an der benötigten Anzahl Fläschchen und vergleichen Sie den angezeigten Gesamtpreis mit dem Preis je Vial. So können Sie die angebotenen Gebinde für Ihre Beschaffung übersichtlich gegenüberstellen.
Die Produktangaben benennen Elamipretide (SS-31), die lyophilisierte Form und 10 mg Inhalt je Vial. Als Lagerangabe ist eine Kühlung bei 2–8 °C hinterlegt. Für Ihre Laborunterlagen sind die genaue Produktbezeichnung, die gewählte Variante und die zugehörigen verfügbaren Dokumente maßgeblich. Prüfen Sie bei analytischen Anforderungen, ob die Unterlagen zum vorgesehenen Material und zu Ihrer Fragestellung passen.
Ja. SS-31 und Elamipretide bezeichnen hier denselben Stoff. Die Namensgleichheit setzt das angebotene Laborprodukt jedoch nicht mit einer Arzneimittelformulierung gleich.
Originalstudien untersuchen seine Wechselwirkung mit cardiolipinhaltigen Membranen und deren Bedeutung für mitochondriale Prozesse. Weitere biophysikalische Arbeiten beziehen auch die allgemeine Oberflächenladung der Membran ein.
Nein. Auch im 2er- und 3er-Pack enthält jedes Fläschchen 10 mg. Sie wählen die Fläschchenzahl, nicht eine andere Füllmenge pro Vial.
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Nur als Referenz: In der klinischen Forschung wurde Elamipretide mit etwa 40 mg subkutan einmal täglich verabreicht (in früheren Studien auch als intravenöse Infusion), während in vitro im Labor üblicherweise nanomolare bis niedrig mikromolare Konzentrationen eingesetzt werden. Diese Angaben beschreiben publizierte Studiendesigns und sind weder eine Dosierungsanleitung noch eine Anwendungsempfehlung (Forschungskontext).
Hinweis: Die genannten Dosierungen entsprechen typischen Bereichen aus publizierter Forschungsliteratur. Sie ersetzen keine Empfehlung eines qualifizierten Forschers oder Arztes.
Jede Charge wird vor der Auslieferung von einem unabhängigen Labor mittels HPLC analysiert. Wir dokumentieren Reinheit (Ø 99,43 % im Jahr 2026), Massenspektrometrie-Identität und Sterilität. Die Produktion erfolgt nach GMP-Standards in ISO-zertifizierten Laboren.
SS-31, wissenschaftlich Elamipretide genannt (früher MTP-131 oder Bendavia), ist ein synthetisches, mitochondrien-gerichtetes Tetrapeptid aus der Szeto-Schiller-Reihe. Es wird hier als hochreine Referenzsubstanz ausschließlich für die Laborforschung angeboten.
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SS-31 (Elamipretid) und die Mitochondrien: cardiolipin-gerichtete Forschung, MMPOWER-3 und der FDA-Kontext neutral eingeordnet.

Longevity-Peptide in der Forschung: NAD+, MOTS-c, Epithalon und GHK-Cu, praeklinisch gerahmt, ohne Anti-Aging-Versprechen.

SS-31 (Elamipretid) und die Mitochondrien: cardiolipin-gerichtete Forschung, MMPOWER-3 und der FDA-Kontext neutral eingeordnet.

Longevity-Peptide in der Forschung: NAD+, MOTS-c, Epithalon und GHK-Cu, praeklinisch gerahmt, ohne Anti-Aging-Versprechen.